Projekte

Projekt AGT

20-Stunden-Antigewalttraining - Ein Konzept gegen Gewalttätigkeit und zur Stärkung sozialer Kompetenzen

Aggressive Kinder und Jugendliche sind in sozialen Bezügen aufgewachsen, die sich durch einen großen Mangel an Berechenbarkeit und Vorhersehbarkeit auszeichnen. Sie sind daher in besonderer Weise auf eine klare und eindeutige
Orientierung angewiesen. Ein effektiver, institutioneller Ordnungsrahmen verbessert das soziale Klima und trägt zur Minderung aggressiver Verhaltensweisen bei.

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Schülergremium

ImageStraffälligkeit und Entwicklungskrisen bei Jugendlichen stehen oft in einem engen Zusammenhang. Es gilt als entwicklungstypisch und bleibt zumeist episodenhaft, wenn Jugendliche kriminell werden. Tatsächlich aber ist abweichendes Verhalten bei Jugendlichen immer auch ein Signal an ihre Mitmenschen, dass mit ihnen und mit ihrem Umfeld etwas nicht in Ordnung ist. Diese Signale als solche zu erkennen heißt, darauf nicht nur grenzsetzend, sondern auch unterstützend zu reagieren. Denn: jede Entwicklungskrise stellt einerseits eine Gefahr dar, bietet andererseits aber die Chance, gestärkt aus ihr hervorzugehen.

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Projekt CT / CST

Coolnesstraining ist ein Gewaltpräventionsprogramm, das an den Grundlagen der Gewaltentstehung ansetzt. Die gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen junge Menschen aufwachsen, geben ihnen wenig Orientierung und sind geprägt von Konkurrenz und Leistungsstreben. Diese Faktoren fördern aggressives Verhalten als vermeintlich richtiges Verhalten. Der Inhalt des Coolnesstrainings besteht aus der Reflektion des eigenen Verhaltens und ggf. der Entwicklung neuer Einstellungen und Handlungsmuster. Die Methoden des Coolnesstrainings umfassen Elemente aus Theaterpädagogik, Kommunikationstraining, Mediation, Erlebnispädagogik und Anti- Aggressivitäts-Training. Das Coolnesstraining wird in Schulen in der Jugendarbeit und Jugendhilfe eingesetzt.

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Projekt AAT

Kurzbeschreibung des Anti-Aggressivitäts- Trainings

Das Anti- Aggressivitäts-Training (AAT) ist eine Spezialisierung des sozialen Trainings, d.h. eine delikt- und defizitspezifische, sozialpädagogisch- psychologische Trainingsmaßnahme für Gewalttäter, in der die Auseinandersetzung mit dem Gewaltdelikt im Vordergrund steht. Das AAT ist zwischen Therapie und einem Sozialen Training anzusiedeln.

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Projekt Pit Stop

Seit Herbst vergangenen Jahres hat die Polizeiliche Prävention unserer Behörde ein neues Präventionsprojekt im Programm.
Es handelt sich um ein integratives Projekt von Verkehrs- und Kriminalprävention für junge Fahrer, also der Altersgruppe der 18 bis unter 25 Jährigen.

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Präventionsprojekt "Nein heißt Nein"

Image„Nein heißt Nein“ – Grenzen setzen – Grenzen erkennen –
Gewaltpräventionsprojekt für Kinder im Grundschulalter, insbesondere gegen sexuellen Missbrauch und Kindesmisshandlung.

Gewalt gegen Kinder ist geprägt von einer hohen Dunkelziffer, egal ob es sich dabei um Kindesmisshandlungen, sexuellen Missbrauch oder Kinderpornographie handelt.
Damit unsere Gesellschaft mehr bereit ist, Hilferufe und Signale geschlagener und missbrauchter Kinder aufzunehmen und ihnen Glauben geschenkt und Hilfe zuteil wird, bieten wir Aufklärung und Sensibilisierung für das Thema – Gewalt gegen Kinder.

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Wehr Dich!

„Wehr Dich“
Selbstbehauptungskurs in Theorie und Praxis


Seit April 1997 bietet die Polizeidirektion Halberstadt den Selbstbehauptungskurs „Wehr Dich“ für Frauen und Mädchen und Senioren/Innen an. Entstanden ist dieser Kurs auf der Grundlage bereits bestehender Modelle bei der Polizei Bielefeld, Hannover sowie Magdeburg.

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Buntes Licht auf braune Schatten

ImageGemeinsames Präventionsprojekt der Polizeidirektion Halberstadt gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit
„Buntes Licht auf braune Schatten“

Das Präventionsprojekt „Buntes Licht auf braune Schatten“ dient der intensiven Auseinandersetzung von Jugendlichen mit den Ursachen (rechtsradikaler) Gewalt, der Erläuterung strafrechtlicher Aspekte und bietet anhand persönlicher Erfahrung durch Interaktionsspiele und Workshops die Möglichkeit, Diskriminierung, Rassismus, Umgang mit negativen Gefühlen zu reflektieren, eigenes Verhalten zu bewerten und Verhaltensalternativen zu erkennen bzw. zu entwickeln

 

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Gewalt wandeln für Lehrer

Informationen zum Projekt Gewalt wandeln für Lehrer

Prävention und konstruktiver Umgang mit Konflikten, Aggressionen und der allgemeinen Gewalt an Schulen.

1. Im Mittelpunkt dieses Programms steht die Darstellung pädagogisch und psychologisch begründeter Handlungsmöglichkeiten, die sowohl präventiv als auch interventiv eingesetzt werden können. Anhand von schulpraktischen Beispielen werden Alternativen für den konstruktiven Umgang mit schulischen Konflikten und gewaltförmigen Verhalten aufgezeigt. Schwerpunkt ist dabei die Förderung sozialer Kompetenz, vor allem der Kommunikations- und Konfliktkompetenz. Lehrern wird eine Fülle von Ansätzen und Möglichkeiten (u.a. in Rollenspielen und Interaktion) für die unterrichtliche und außerunterrichtliche Arbeit geboten. Des Weiteren werden Anregungen für mögliche Schüleraktivitäten sowie für die Zusammenarbeit mit Eltern geboten. Darüber hinaus werden die Lehrkräfte mit der Methodik der „Konfrontativen Pädagogik“ ( Weidner/ Kilb), bekannt gemacht. (Der Oberhausener Sozialpädagoge Rainer Gall formuliert treffend „Konfrontation unter Beibehaltung der Wertschätzung“ sei der erfolgversprechende Weg!)

Zeitdauer: ca. 4 Zeitstunden ( Kurzprogramm )
6-8 Zeitstunden ( intensives Programm )
Geeignet für alle Schulformen.

Dan Olweus – „ Gewalt in der Schule

2. Vorstellung des Interventionsprogramms nach Dan Olweus, „Gewalt in der Schule“ / Was Lehrer und Eltern wissen sollten- und tun können. Die Tatsache, dass einige Kinder häufig und systematisch von anderen Kindern gemobbt und angegriffen werden, wurde in Werken der Literatur beschrieben und viele Erwachsene haben diesbezüglich eigene Erfahrungen aus ihrer Schulzeit.

Die Hauptziele des Interventionsprogramms sind, Gewalttaten und Gewaltopfer innerhalb und außerhalb der Schulumgebung zu vermindern und die Entwicklung neuer Probleme zu verhindern.

Überblick über das Interventionsprogramm

Allgemeine Anforderungen:
Problembewusstsein und Betroffensein

Maßnahmen auf Schulebene
- Fragebogenerhebung
- Pädagogischer Tag >Gewalt und Gewaltprävention in unserer Schule<
- Schulkonferenz >Verabschiedung des Schulprogramms Gewaltprävention >
- Bessere Aufsicht während der Pause und des Essens
- Schönerer Schulhof
- Kontakttelefon
- Kooperation Lehrkräfte – Eltern
- Lehrer- und Lehrerinnengruppen zur Entwicklung des sozialen Milieus an der Schule
- Arbeitsgruppen der Elternbeiräte (Klassen- und Schulelternbeiräte)

Maßnahmen auf Klassenebene
- Klassenregeln gegen Gewalt: Klarstellung, Lob und Strafen
- Regelmäßige Klassengespräche
- Rollenspiele, Literatur
- Kooperatives Lernen
- Gemeinsame positive Klassenaktivitäten
- Zusammenarbeit Klassenelternbeirat- Lehrkräfte

Maßnahmen auf der persönlichen Ebene
- Ernsthafte Gespräche mit den Gewalttätern und – opfern
- Ernsthafte Gespräche mit den Eltern beteiligter Schüler
- Lehrkräfte und Eltern gebrauchen ihre Phantasie
- Hilfe von > neutralen< Schülern
- Hilfe und Unterstützung von Eltern ( Elternmappe usw.)
- Diskussionsgruppen für Eltern von Gewalttätern und –opfern
- Klassen- und Schulwechsel

Zeitdauer: ca. 3 Zeitstunden ( u.a. Anregungen und Diskussionen zum Programm )

Evelyn Zinke / Pädagogin
Lizenzierte Anti- Aggressivitäts- und Coolness- Trainerin
 
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